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Das Balmbergfest im Zeichen der Solidarität, des Friedens und des Umweltschutzes

Rund hundert Linke und Gewerkschafter*innen besammelten sich am Samstag, 7. September 2019 auf dem Balmberg zum traditionellen Balmbergfest. Es stand in diesem Jahr im Zeichen der Solidarität, des Friedens und des Umweltschutzes. In seiner Eröffnungsrede stellte Markus Baumann klar: «Es ist wichtig, dass wir als Linke ein Zeichen setzen! In der zu Ende gehenden Legislatur konnten wir eindrücklich erleben welche Themen behandelt werden, wenn die bürgerliche Mehrheit im National- und Ständerat bestimmt. Kürzung der Ergänzungsleistungen, Senkung der Kinderrente für IV-Bezüger, Angriffe auf den Arbeitnehmer und Lohnschutz, Erhöhung der Franchisen bei den Krankenkassen, stoppen der Unterstützung von Kinderkrippen, Erhöhung des Rentenalters und Aushöhlung des Mieterschutzes sind nur einige Beispiele dafür, mit welcher Arroganz die Verteilung von unten nach oben vorangerieben wird». 

Ständerat Roberto Zanetti erinnerte an die Zeit, als Willi Ritschard, ein Politiker der es immer wieder schaffte, Menschen in seinen Bann zu ziehen und seine Botschaften zu vermitteln. «Ich kriege noch heute Gänsehaut, wenn ich an die damaligen Sonntage des Balmbergfestes denke», so Zanetti. Die Linke brauche keinen Richtungswechsel. Wenn er die Leistungen der Linken seit den Siebzigerjahren zurückschaue, stelle er fest, dass vieles erreicht wurde. «wir haben es geschafft, dass alle Menschen in der Schweiz gegen Krankheit versichert sind, der öffentliche Verkehr wurde massiv ausgebaut und im Bereich des Umweltschutzes haben wir ebenfalls vorwärts gemacht», so Zanetti weiter. Es sei deshalb wichtig, dass am 20. Oktober die Linke gestärkt werde, damit diese Arbeit fortgeführt werden könne. Zanetti betonte, dass ihm insbesondere die Kräfteverhältnisse im Ständerat wichtig seien, denn diese Kammer konnte in der Vergangenheit einiges korrigieren, was im Nationalrat gegen unsere Anliegen entschieden wurde.

SP-Parteipräsidentin Franziska Roth rief die Anwesenden dazu auf sich gegen die Politik des Geldadels zur Wehr zu setzen. «Es ist Zeit die Schuldfrage zu stellen. Sie ist die wichtigste Frage im Kampf für Gerechtigkeit. Gerechtigkeit, ist das Synonym für Menschenrecht und somit einklagbar. Wir sind als Gesellschaft immer noch so ungerecht – und dafür gibt es Schuldige. Gerechtigkeit ist ein Menschenrecht das nicht vom Himmel fällt. Wir müssen aufhören unsere roten Wunden zu lecken. Wir müssen unbequem und laut, aufmüpfig und fordernd sein. Wir müssen aufhören uns um den vermeintlich guten Ruf zu kümmern indem wir Worte suchen die nicht zu unserem Schnabel passen. Gewerkschafterinnen und Sozialdemokraten tragen das Herz auf der Zunge und müssen frei reden. Wir müssen auf die Menschen zeigen, die Unrecht verursachen. Auf Jeden und Jede».   

Dass die Linke im Nationalrat kein einfaches Spiel hat, zeigte Philipp Hadorn an einigen Beispielen auf. Er zählte deshalb einige Eigenschaften auf, die ein Nationalrat oder eine Nationalrätin der Linken mitbringen sollte. «Hartnäckig, volksverbunden, entschlossen, offen für Neues, sollte ein Nationalrat sein», so Hadorn. Er machte auch keinen Hehl daraus, dass er gerne noch einmal eine Legislatur im Nationalrat wirken möchte und bat die Anwesenden um ihre Unterstützung.

Anschliessend an die Ansprachen wurde, als Mahnmal für Friede und Umweltschutz, in der Nähe des Willi Ritschard-Gedenksteins ein Ginkgo-Baum gepflanzt. Der Ginkgo-Baum (Ginkgo biloba)wurde vom deutschen „Kuratorium Baum des Jahres“ zum Mahnmal für Umweltschutz und Frieden und zum Baum des Jahrtausends ernannt. Dies nicht zuletzt wegen seiner unglaublichen Widerstandsfähigkeit. Als am 06. August 1945 ein US-Amerikanischer Bomber über dem japanischen Hiroshima eine Atombombe abwarf, starben über 200'000 Menschen qualvoll. Alles lag in Schutt und Asche. Nichts gedieh mehr. Im Frühjahr des folgenden Jahres, in den rauchenden Ruinen und der öden Landschaft von Hiroshima, waren die Japaner überrascht, als sie winzige Knospen bei einer ganz speziellen Baumsorte entdeckten. Die Ginkgo-Bäume schienen die Einzigen zu sein, die den atomaren Kahlschlag überlebt hatten.

Bei Speis und Trank und der musikalischen Darbietungen der Berner Band «The Mod On» konnten sich die Anwesenden austauschen, vernetzen und die Solidarität untereinander zelebrieren.

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