GbS SOGewerkschaftsbund Kanton Solothurngbs-online.ch Gewerkschaft

« zurück

 

Kontakt

Gewerkschaftsbund
des Kantons Solothurn

Dornacherhof 11
4501 Solothurn/SO
032 626 36 10

mail@gbs-online.ch

 

23.09.2013

Starker Protest gegen Lohndumping und
Rentenklau

Mehr als 15’000 Menschen an SGB-Kundgebung

Mehr als 15’000 Menschen haben heute in Bern an einer Kundgebung des SGB gegen Lohndumping und Rentenklau sowie für faire Arbeitsbedingungen demonstriert. „Stoppen wir die sozialpolitische Brandstiftung, bevor der Flächenbrand beginnt!“, rief ihnen SGB-Präsident Rechsteiner auf dem Bundesplatz zu. Es brauche die „soziale Wende“: weg von extrem ungleich verteilten Vermögen und Löhnen, weg von im Bundeshaus vorbereitetem Rentenklau, weg von SBB-Wackelrenten „als Testlauf für alle Pensionskassen“, hin zu gerechten Löhnen, hin zu griffigem Lohnschutz und hin zu anständigen Renten. „Darum braucht es AHVplus und die Mindestlohninitiative.“ In einem Sternmarsch und nach verschiedenen Vorkundgebungen hatten sich zuvor die
Teilnehmenden farbenfroh und lautstark, aber stets friedlich, auf erschiedenen Routen durch die Berner Innenstadt zum Bundesplatz bewegt.

Medienmitteilung lesen

10.9.2013

Alle nach Bern: Stoppt Lohndumping und Rentenklau

Sternmarsch von verschiedenen Standorten aus auf den Bundesplatz Ablauf Kundgebung
Kostenlose Anreise per Extrazug oder mit dem Extra-Bus
Jetzt auf Facebook anmelden

Aktuelle Infos

Die Löhne von Berufsleuten mit Lehrabschluss sind in den letzten Jahren nach Abzug der Teuerung nicht vom Fleck gekommen. Mieten und Krankenkassenprämien fressen immer grössere Löcher in die Haushaltsbudgets. Und jetzt verordnen bürgerliche Regierungen ihren Bürgerinnen und Bürgern Sparprogramme, Lohn- und Rentenkürzungen und planen weitere Steuergeschenke für Grossverdiener, Aktionäre und Unternehmen.

Doch der Widerstand wächst– denn wer den Wohlstand erarbeitet, darf nicht leer ausgehen.

Stoppt den Rentenklau
Überall im Land stehen die Pensionskassenrenten unter Druck. Die SBB will eine Wackelrente einführen. Nun schlägt der Bundesrat sogar die grösste Rentensenkung aller Zeiten vor: Er will die Pensionskassenrenten um 12 Prozent senken. Er setzt den Teuerungsausgleich bei der AHV aufs Spiel und will das Frauenrentenalter auf 65 anheben. Profiteur ist die Versicherungswirtschaft, die mit der Altersvorsorge noch höhere Gewinne einfahren will.

Doch der Widerstand wächst – gegen kleinere Pensionskassenrenten, gegen die Streichung des Teuerungsausgleichs, gegen ein höheres Frauenrentenalter, gegen die Kürzung des Bundesbeitrages an die AHV, gegen die unsozialere Finanzierung der Altersvorsorge...

Stoppt das Lohndumping
Viele Arbeitnehmende mit Lehrabschluss verdienen heute real gleich viel wie vor zehn Jahren – obwohl die Kosten steigen. Manche bekommen für einen Vollzeitjob weniger als 4000 Franken. Und der Druck auf die Löhne wächst – auch bei Normalverdienern. Skrupellose Arbeitgeber drücken die Löhne der Erwerbstätigen. Statt diesen Lohndrückern mit Mindestlöhnen, Gesamtarbeitsverträgen und Kontrollen das Handwerk zu legen, bremsen Bundesrat, Kantonsregierungen und bürgerliche Parteien beim Lohnschutz. Der Bevölkerung wurde versprochen, dass die Löhne geschützt sind. Dieses Versprechen muss eingelöst werden.

Doch der Widerstand wächst – wir kämpfen für einen fairen Lohnherbst, gegen Abzocker, für den Schutz unserer Löhne über konsequente flankierende Massnahmen, für Mindestlöhne in der Verfassung und Fortschritte bei der Lohngleichheit zwischen Männern und Frauen.

Stoppt den 24-Stunden-Arbeitstag
Gefahr droht auch den Arbeitsbedingungen. Das Parlament will Nacht- und Sonntagsarbeit zum Normalfall machen. An 7 Tagen rund um die Uhr soll man einkaufen können. Was bei Tankstellenshops beginnt, soll bald flächendeckend im Land möglich sein: der 24-Stunden-Arbeitstag.

Doch der Widerstand wächst – wir kämpfen an der Urne dagegen, dass die Arbeitnehmer rund um die Uhr verfügbar sein sollen.

Der Widerstand wächst
Darum am 21. September alle nach Bern an die nationale Kundgebung des Schweizerischen Gewerkschaftsbundes SGB gegen Rentenklau und Lohndumping.

27.1.2010

Nein zum Rentenklau!

Wer in den nächsten Jahren in Pension geht, soll aus der zweiten Säule weniger Rente bekommen. Das hat das Parlament im Dezember 2008 beschlossen. Die Senkung der künftigen Renten ist auf Druck der Versicherungsbranche erfolgt. Sie verspricht sich davon mehr Gewinn im Geschäft mit der zweiten Säule.

Gegen die geplante Rentensenkung haben Gewerkschaften, Konsumentenschützer und linke Parteien das Referendum ergriffen.

» Flyer Rentenklaudemo [PDF]
» Newsletter 1 [PDF]
» Newsletter 2 [PDF]

Aktuell

100 Jahre Generalstreik

Steuervorlage 17


Themenarchiv

JA zur Rentenreform am 24. Sep. 2017

Regierungsratswahlen vom 23. April 2017

Kantonsratswahlen 12. März 2017

Nein zur Unternehmenssteuerreform III

Volksinitiative «AHV plus»

National- und Ständeratswahlen vom 18. Oktober 2015

Abstimmung vom 14. Juni 2015:
Einkommen entlasten - AHV stärken: Ja zur Erbschaftssteuerreform

Abstimmung vom 8. März 2015:
Nein zur Kürzung bei der Prämienverbilligung

Abstimmung vom 8. März 2015:
Wirtschafts- und Arbeitsgesetz

Ecopop nein!

Prämienexplosion stoppen – Ja zur öffentlichen Krankenkasse

Ja zur Mindestlohninitiative

Gegen Lockerung des Bettags

Fristenregelung

Volksinitiative «Gegen Masseneinwanderung»

Weniger Steuern für alle

FABI

24-Stunden-Arbeitstag

1:12-InitiativeNein zum Rentenklau

Generalstreik

Links