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23.09.2013

Kein Freipass für mehr Nacht-, Abend- und
Sonntagsarbeit

24-Stunden-Arbeitstag muss auf 24 Shops beschränkt bleiben

Der Schweizerische Gewerkschaftsbund nimmt zur Kenntnis, dass die Stimmberechtigten der Änderung des Arbeitsgesetzes zugestimmt haben. Das Ja bedeutet, dass die 24 Tankstellen an Hauptverkehrsachsen mit starkem Reiseverkehr, die bereits heute in der Nacht geöffnet haben, ihren Shop nun rund um die Uhr betreiben dürfen. Es ist damit ein Ja zu dem 24-Stundenbetrieb in wenigen Tankstellenshops und nicht mehr.

Medienmitteilung lesen

10.09.2013

NEIN zum 24-Stunden-Arbeitstag!

Abstimmung vom 22. September 2013

Bundesrat und Parlament wollen die Nacht- und Sonntagsarbeit ausweiten – zuerst bei den Tankstellenshops, dann beim übrigen Detailhandel. Das Verkaufspersonal soll rund um die Uhr an sieben Tagen der Woche zur Verfügung stehen. Schluss mit geregeltem Feierabend und Sonntagsruhe.

Gefährliche Mogelpackung

Die beschlossene Verschlechterung des Arbeitsgesetzes ist ein Versuchsballon: Schluckt das Volk die Ausweitung der Nacht- und Sonntagsarbeit bei den Tankstellenshops, werden auch im übrigen Detailhandel geregelte Arbeits- und Öffnungszeiten bald abgeschafft. Nacht- und Sonntagsarbeit würde zum Normalfall – auch in anderen Branchen. Je mehr sie sich verbreitet, desto schlechter wird diese unangenehme Arbeit entschädigt. Ausserdem nimmt der Verkehr zu. Die Folge sind mehr Lärm, Hektik und Umweltbelastung in der Nacht und am Sonntag.

Familienfeindlich und gesundheitsschädlich

Mehr Nacht- und Sonntagsarbeit bedeutet: noch weniger Zeit für Familie, Freunde und Freizeit. Der Sonntag als arbeitsfreier Tag der Erholung vom Arbeitsstress und Zeit für gemeinsame Aktivitäten muss erhalten bleiben. Medizinische Studien belegen zudem: Nachtarbeit schadet der Gesundheit.

Unfair für das Verkaufspersonal

Verkäuferinnen und Verkäufer verdienen wenig – trotz Samstagsarbeit, zerstückelten Arbeitszeiten und Arbeit auf Abruf. Zwei Drittel der im Verkauf Beschäftigten sind Frauen. Sie haben bereits heute grosse Mühe, Beruf und Familie unter einen Hut zu bringen. Künftig sollen sie rund um die Uhr zur Verfügung stehen. Das bedeutet: noch mehr Stress und noch schlechtere Arbeitsbedingungen – mit Löhnen meist weit unter 4000 Franken.

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